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Salzburger Baugesetz

 

Die autarke PV-Forschungsanlage in der e5-Gemeinde Anif muss bis Jahresende abgerissen werden !

Das Salzburger Baugesetz ist in Bezug auf Montagemöglichkeiten von PV-Modulen veraltet! Im Gegensatz zu zB Niederösterreich sind sinnvolle Aufständerungen grundsätzlich nicht erlaubt, bzw. bewilligungspflichtig.

Satirisch betrachtet, könnte das Gesetz so lauten:

PV-Module sind so anzubringen, dass sie den geringstmöglichen Ertrag liefern.

In Zeiten dramatischer Energiekrise darf man sich von der Politik rasches Handeln erwarten!

Doch nichts geschieht.

Im Gegenteil, man setzt noch eines drauf und bringt den "Ortsbildschutz" in Spiel:

"Wildwuchs verhindern! PV-Module verschandeln das Ortsbild!"

 

Bitte mit dem Namen auch Wohnort angeben, danke!

Kommentare: 99
  • #99

    Bernhard Zoubek (Dienstag, 27 Februar 2024 21:18)

    Ich habe überhaupt kein Verständnis für die Aussagen unserer Politiker, den Sie werden von unseren Steuergeldern bezahlt, sind aber als Politiker unserer Landesregierungen MIteigentümer der jeweiligen Energie AG! Also wenn jemand viel Energie spart ist er in deren Augen ein Landesschädling, den an Ihm verdienen Sie nichts!
    Krank macht was Macht schaft! Also Politik!

  • #98

    Michael Tauber, Klagenfurt (Dienstag, 27 Februar 2024 10:09)

    Bitte weiter kämpfen!!!

  • #97

    Ursula F. (Montag, 29 Januar 2024 13:04)

    Ich finde es sehr beeindruckend was Du auf die Füße gestellt hast und kann das Verhalten der Gemeinde bzw. der Bürgermeisterin in keinster Weise verstehen und schon gar nicht unterstützen. Gerade in Zeiten wie diesen, wo sich derzeit sehr vieles auf das Klima bezieht und als Vorwand für alles mögliche benutzt wird... Naja da kann sich wohl jeder selbst seine Meinung bilden was dainter steckt.

    Ich wünsche uns, dass immer mehr Menschen aufwachen und dieses Spiel durchschauen und erkennen. Auf allen Ebenen.
    Ich wünsche Dir viel Erfolg und hoffe sehr, dass Du/Ihr alles so schafft und durchbringt wie Ihr es geplant und bereits umgesetzt habt.

    Meine volle Hochachtung und weiterhin starke Nerven und Zeit dazwischen zum Auftanken!

  • #96

    walter di wolf (Dienstag, 23 Januar 2024 17:12)

    Haben nach Schilda, der Oberschilderin den Hinweis auf PV Anlage beim Parkplatz der Schlossalmbahn in Badhofgastein, gesendet.

    Grüsse an die Top Gemeinde Badhofgastein

    Lg Wolfgang Hager
    https://www.gasteinertal.com/solarpark-schlossalm/

  • #95

    Daniel, Langenrohr (Montag, 22 Januar 2024 20:37)

    Bei uns in Österreich läuft sowieso seit Jahren vieles Falsch ... Den Privaten der Geld aus der eigenen Tasche investiert für eine PV, dem machen wir alles zu blöde... (Einspeisebegrenzung, Steuerklasse wenn Anlage zu groß, um nur ein paar Punkte zu nennen ...) Da werden lieber schöne Flächen Hektar weiße verbaut tagtäglich, statt alte leerstehende Flächen zu revitalisieren! Von PV auf Wiesen und Äckern red ich da ja noch gar nicht ... Werde das gespannt weiter verfolgen da ich auch auf meine Fassade PV Module installieren möchte!

  • #94

    Roman, Ebenau (Montag, 22 Januar 2024 10:18)

    Es ist interessant, dass eine scheinbar so energiebewusste Gemeinde mit verschiedenen Auszeichnungen (e5 u.a.) so ablehnend zu diesem Projekt steht. Es sollte doch möglich sein, im Sinne der Erforschung weiterer noch besserer Möglichkeiten sich an diesem "Vorzeige-Projekt" zu beteiligen!! Anstatt in die Bekämpfung zu gehen. Die Argumente des Ortsbildschutzes empfinde ich als zwiespältig. Da stehen so manche "eigenartigen Objekte" im Raum, die eine Bewilligung erhalten haben. Eine Objektive Meinung auf diesem Bereich zu bilden ist mehr als schwierig.

    Ich hoffe, die Beteiltigten besinnen sich und konzentrieren sich wieder auf das Wesentliche.

  • #93

    Andreas Brandstätter (Sonntag, 21 Januar 2024 22:47)

    Lieber Michi!
    Mit deiner Projektumsetzung zeigst du auf, was und wie viel, jeder von uns erreichen könnte, wenn er es zielgerichtet verfolgt. Ich gratuliere dir zu deiner erfolgreichen, autarken Stromerzeugung und hoffe, dass du erfolgreich der Bürgermeisterin die Stirn bieten kannst. Solche Leute braucht das Land viel mehr, die abseits der Schiene probieren, forschen und entwickeln. Die Argumente der Bürgermeisterin sind einfach nur fadenscheinig und inkompetent. Und das in der heutigen Zeit, wo täglich über Energieknappheit und Ressourcenschonung berichtet wird.
    Ich wünsche dir noch viel Kraft und Erfolg für deinen autarken Weg.
    Liebe Grüße
    Andi

  • #92

    Ozto5Krammer (Sonntag, 21 Januar 2024 18:19)

    Paragraf 354 abgb verletzung d Eigentums daher nichtig!

  • #91

    Monika Breiner (Sonntag, 21 Januar 2024 14:42)

    Ein tolles Projekt, das meiner Meinung nach gefördert werden sollte, anstatt einen Abrissbescheid auszustellen. Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten, aber nachdem auch die direkten Nachbarn, wie in der Sendung vom Bürgeranwalt erwähnt, alle nichts gegen das Aussehen einzuwenden haben, spricht doch gar nichts dagegen, die super funktionierende Solaranlage so zu belassen wie sie ist.
    Bitte stark bleiben, eine Klimagemeinde, wie Anif, braucht mehr solche Menschen mit Rückgrat! �

  • #90

    Otto Krammer (Sonntag, 21 Januar 2024 11:05)

    Verfassung, ABGB 354 Eigentumsrecht!

  • #89

    Nikolaus aus Wien (Sonntag, 21 Januar 2024 08:10)

    Lieber Herr Resch,

    über Geschmack kann man streiten, keine Frage. Ihre Anlage ist gewöhnungsbedürftig, doch was zählt? Aus meiner Sicht ist eine Interessensabwägung vorzunehmen. Dabei sind folgende Punkten relevant.
    Wird gegen ein Gesetz / eine Verordnung verstoßen?
    Hat jemand einen OBJEKTIVEN Nachteil?
    Was sind die Gründe für die Anlage?
    Wie ist die Energiesituation?
    Werden Interessen verletzt?

    Ohne ausführlich auf die Fragen einzugehen, Sie setzen ein wichtiges nachhaltiges Zeichen. Sie produzieren energieeffizient Strom, schaffen eine persönliche Autonomie und entlasten das öffentliche Netz. Sie investierten private Mittel, vom Betrieb geht kein Risiko, keine Gefährdung aus.
    Das Argument des Ortsbildes ist ein Vorwand, denn würden keine Veränderungen zulässig, würde es heute keine Garagentore, Carports, Parabolantenne und vieles mehr geben… denn die waren früher nicht Bestandteil eines Ortsbildes.

    Erschütternd wie engstirnig eine Person sein kann, noch dazu eine, die als Gemeindevorstand innovativ sein sollte.

    Hat nichts mit dem Kern der Sache zu tun, doch wie schafft Frau Bürgermeister ihr Amt zeitlich mit der Funktion als Geschäftsführerin des Einkaufszentrum unter einen Hut zu bekommen? Bezieht sie zwei Gehälter?

    Alles Gute und viel Energie!

  • #88

    Renate Smits-Reischauer,Oosterbeek /NL (Donnerstag, 18 Januar 2024 13:15)

    Da beherbergt die e-5 Gemeinde Anif einen Bürger, ausgezeichnet mit dem Eurosolarpreis 2023 für seine innovative Photovoltaik-Anlage. Jetzt soll er sie unter Strafandrohung wieder abbauen…..?
    Über so viel Kurzsichtigkeit kann man sich nur wundern und empören, ich schäme mich aber auch stellvertretend über die Schildbürgermentalität dieser Gemeinde!
    Ich lebe in den Niederlanden, bin nach wie vor sehr interessiert in den Geschehnissen in meiner Heimat Salzburg. In dieser Zeit des schnell fortschreitenden Klimawandels sollten wir unser Denken und Handeln auf die Zukunft richten. Dazu brauchen wir fachkundige Initiativen und Pionierarbeit weil der Amtsschimmel bislang laut wiehernd am Ziel vorbeitrabt.

  • #87

    Hans Moser, Wien (Donnerstag, 18 Januar 2024 11:00)

    Die Anordnung der PV-Panele am Haus der Familie Resch ist nicht nur energie-effizient sondern auch optisch sehr gelungen. In Zeiten einer Energie-Krise die noch gar nicht voll bei uns angekommen ist (noch bekommen wir jede Menge Gas aus Russland, aber wie lange?) sollten solche gut ausgeklügelten und umgesetzten zukunftsweisenden Initiativen nicht durch Formalismen blockiert sondern als Vorbilder behandelt werden.
    Ich hoffe sehr, dass hier noch ein Umdenken seitens der Behörden möglich ist.

  • #86

    Wolfgang Hager (Mittwoch, 17 Januar 2024 15:15)

    Frau Magister ( Büger) ((meisterin))


    Ich erlaube mir mal  sowohl Den Titel Bürger, als auch Meisterin, in Klammer zu stellen  weil trotz Ihres Titels, der auf ein Studium schließen, mich aber an Ihrer tatsächlichen Kapazität, Zweifel aufkommen lässt.


    Ihre wie ich höre grün/rot angehauchte Gesinnung dürfte dann wohl eher Kapazität für Gendern, den Radetzkymarsch in Frage stellend und Strom aus der Steckdose beziehend, ausreichend sein.


    Herrn Resch nicht einzubinden um aus Anif,  eine Vorzeige Gemeinde für alternative Stromgewinnung zu machen, erscheint mir knöchernd dumm, oder aber wider besseres Wissens, aus purer persönlicher Animosität, gegenüber den Innovationen, Herrn Reschs,  zu sein, die Sie offenbar, mangels Kapazität, nicht verstehen.


    Die letzten Innovationen die aus Anif kamen, gehen demnach auf Heribert von Karajan zurück.


    Herr Resch wird hoffentlich letztlich obsiegen und Sie sich, Frau Magister, nicht zuletzt durch den ORF, in ganz Österreich lächerlich machen. 


    Aber als Verhinderungs Bürgerin von Schilda dort Bürgermeisterin werdend, Furore machen.


    Grüsse 

    Wolfgang Hager 

    Natters 

    Gesendet am 17.01.2024 an die Frau Magister zu Schilda

  • #85

    Harry Timons, Faistenau (Montag, 15 Januar 2024 14:53)

    Wie kann man bitte in der heutigen Zeit eine bestehende & funktionierende PV Anlage wieder abreißen lassen wollen??? Noch dazu wenn sie in anderen österr. Bundesländern genehmigt werden würde??? Das ist doch ein Schildbürgerstreich 1. Güte! Bitte Politik mit Hirn anstatt einfach Justament Standpunkte vertreten!!!

  • #84

    Erich Ebbrecht (Sonntag, 14 Januar 2024 19:34)

    Bericht bei Bürgeranwalt am 13.1.24
    Lieber Michael, es freut mich dass Dein Anliegen es zum Bürgeranwalt geschafft hat. Deine Engelsgeduld, Deine akribische Rechereche und den dauernden Argumentationsdruck als "Kleiner" zu leisten und zu liefern ist meisterlich.
    Der Ausverkauf durch Investoren in unserem Land ist ja voll im Laufen, bei denen spielen Kosten, wenn es um Streitigkeiten geht, keine Rolle und dort spielen auch manch Gemeindeoberhaupt und deren Ausschüsse einer eher bescheidene Rolle. Umso mehr wollen sie bei "Kleinen" zeigen, was sie können. Da beißen sie sich zum Glück bei Dir einen Ast ab. Auf das noch Viele in Deinem Engagement ein Vorbild sehen und im ganzen Land so richtig "einheizen".

    Deine Anlage bleibt. So viel ist sicher.

    Schöne Grüße aus Fiebebrunn, Erich

  • #83

    Heimo Offenbacher, Wildon (Sonntag, 14 Januar 2024 16:48)

    Herr Resch hat unter großem Engagement eine Vorzeigeanlage errichtet, die Stromautarkie bei Null-CO²-Emission ermöglicht. Ist das im Jahr 2024 für die Verantwortlichen nicht Grund genug, das Gesetz anzupassen? Sollten Gesetze nicht den Bedürfnissen der Menschen und der Umwelt gerecht werden?
    Die Anlage gefährdet oder beeinträchtigt niemanden und von einer optischen Störung kann bei diesem ästhetischen Bau nicht die Rede sein.
    Also lieber Herr Landesrat, liebe Frau Bürgermeisterin, Sie sind am Zug.

  • #82

    Jäger Anton 5751Maishofen (Sonntag, 14 Januar 2024 14:44)

    Causa PV-Anlage des Hrn.Resch / Bericht bei Bürgeranwalt am 13.1.24
    Nach der Darlegung der juristischen Hintergründe bzw. der breitgefächerten und viel Spielraum lassenden Interpretationsmöglichkeiten in punkto "Ortsbildansicht", sehe ich die Nichtgenehmigung dieser Anlage als Schikane der zuständigen Behörde.
    Der einzige (für mich) anzuerkennende Grund für eine Ablehnung wäre eine nachweisliche Benachteiligung von Anrainern! Nachdem dies hier anscheinlich nicht zutrifft und alle Nachbarn per Unterschrift ihre Zustimmung bereits bekundet haben, dürfte in Zeiten von Energienotstand und politisch motivierten (zumindest offiziell) Umstiegsplänen hin zu "Erneuerbaren", keine Behörde das Recht haben, solche Anlagen zu verhindern!
    Dazu müssen eben Gesetze geändert werden!
    Der zuständige Raumordnungslandesrat (Zauner FPÖ) versteckt sich auch hier (wie in anderen Fällen) im schwarzen Ehebett und bricht somit die Vorwahlversprechen gegenüber der Bevölkerung!
    lg Jäger Anton

  • #81

    Karl Weber (Sonntag, 14 Januar 2024 10:34)

    Eine Skandalgemeinde in Absurdistan!

  • #80

    Removed-user (Freitag, 12 Januar 2024 12:13)

    Ich meine da sogar einen kleinen Amtsmissbrauch des Bürgermeisters zu erschnappen. Ich habe mir dieses Haus und die Häuser in der Nachbarschaft über Google Earth angesehen, nirgend wo gibt es so wenig PV Anlagen wie in diesem Nest. Speziell bei diesem Haus sieht man die Anlage eh nur vom Himmel, weit und breit keiner den es stören könnte, außer den Bürgermeister.

  • #79

    Nina Danninger (Dienstag, 26 Dezember 2023 20:25)

    Eine Gemeinde, die sich als klimaeffiziente Gemeinde vermarktet sollte doch mit ihren Bürgern, die das gleiche Ziel verfolgen kooperieren. Es ist enttäuschend, dass es Herrn Resch so schwer gemacht wird. Glücklicherweise gibt es Mitmenschen wie ihn die sich über den Klimaschutz Gedanken machen und das auch in Taten umsetzen und nicht nur davon reden.

  • #78

    Dr. Karl Gruber, Wien (Montag, 18 Dezember 2023 13:58)

    Sehr geehrte Frau Bürgermeister, sehr geehrte Bezirksbehörde,

    Mein Name ist Karl Gruber, Chemiker, Maschinenbauer und Forschungsleiter in der Dr. Kochanek Entwicklungsgesellschaft in Rheinland Pfalz, wohnhaft in Wien und aufgewachsen in Salzburg. Wir wurden zu einer Forschungskooperation mit Herrn Resch eingeladen der in Anif ein Vorzeigeprojekt (Solarpreis 2023) auf seinem Einfamilienhaus installiert hat, welches nach Ansicht der Bürgermeisterin (Sie oder Ihre Vorgängerin?) und der Bezirksbehörde das Ortsbild beeinträchtigt.

    Das Ganze ist derzeit noch ein kleines Politikum, das soweit mir bekannt ist nur in der lokalen Presse (Salzburger Nachrichten) Verbreitung fand. Das unvorteilhafte Foto der Installation in der SN soll auf lokaler Ebene offenbar Schützenhilfe für das Anliegen der Bürgermeisterin bieten. Von einem anderen Winkel fotografiert ist die Installation m.E. durchaus ästhetisch.

    Als Bewohner eines Nobelbezirks in Wien verstehe ich das Anliegen von Ihnen Frau
    Bürgermeisterin vollkommen. In einem Bereich wo die Reichen ihr Refugium haben, will man es „konservativ“ haben. Sie sind auf lokaler Ebene ihren Wählern verpflichtet und setzen deren Wünsche offenbar um. Was aber noch viel mehr zählt für ein solches Refugium ist, dass man nicht belästigt wird und seine Ruhe hat.

    Mit dem Abrissbescheid heben sie das Thema allerdings über die lokale Ebene hinaus, vorerst wahrscheinlich in den ORF, dann über die Landesgrenze nach Deutschland (vielleicht sogar auf EU Ebene, man wird sehen) und verschaffen Herrn Resch und seiner Lösung eine unbezahlbare Publicity. Das könnte dann damit enden, dass im schlimmsten Fall Salzburg, die Gemeinde Anif und die Behörden in diversen Medien durch den Kakao gezogen werden und die Presse im deutschen Boulevard auch Reichen feindliche Ressentiments bedienen und Ösi Bashing betreiben werden, wenn der Geist nicht in die Flasche zurückkehrt. Das Motto- den Gstopften ist das Ortsbild wichtiger als die Energiewende und die (vermeintliche) Klimakatastrophe. Das Gegenteil also was
    man sich als Bewohner (und Wähler) eines solchen Refugiums wünscht.

    Herr Resch hat halt (zum Glück oder leider - je nach Sicht) eine einfache Lösung für ein
    technisches Problem gefunden, das zwar vielleicht nicht weltbewegend ist, aber genau den Zeitgeist trifft.
    Der wahre Wert dieser Geschichte für den Boulevard ist nicht die Lösung von Herrn Resch, sondern der Abrissbescheid und seine Begründung. Im Zuge dessen wird Herr Resch seinen Umsatz schön steigern können. Haben Sie (oder Ihre Vorgängerin), in Wirklichkeit diese Marketingstrategie mit Herrn Resch gemeinsam ausbaldowert? Wenn sich die Bezirksbehörde hier auch noch einspannen lässt- grandios!
    Es freut mich dass in Salzburg die Zusammenarbeit zwischen Unternehmern und Politik so gut funktioniert!

    Im Übrigen liegt der wahre Wert der Lösung von Herrn Resch meines Erachtens darin gleich zwei Kundengruppen anzusprechen. Die Gutmenschen die einen Klimaschutzbeitrag leisten wollen und die Wutbürger die sich als freie Bürger aus der Umklammerung der Energiekonzerne und dem Schnüffelstaat- Stichwort Smart Meter, Vorbereitung des Sozialkreditsystems nach chinesischem Vorbild- befreien wollen. Die Wutbürger sind ein Kundenkreis der (noch) liquid ist, ständig wächst und zu dem auch die Firma in der ich tätig bin die eine oder andere Anbindung hat (Stichwort Dr. Kochanek, Hambacher Fest).

    Also Gratulation an alle Beteiligten zu dieser genialen Salzburger Marketingstrategie, die auch einen Beitrag zur Überwindung der Corona bedingten Spaltung zwischen Gutmenschen und Wutbürgern, über den Umweg Solar, leisten wird. Die Rolle der Bezirksbehörde und Bürgermeisterin als Watschenbaum in der öffentlichen Meinung ist zwar undankbar, aber mutig.
    Zum Trost für den Watschenbaum sei angemerkt -er dient dem größeren Ganzen.

    Ich wünsche allen viel Erfolg mit dem kommenden Schauspiel, ein schönes Weihnachtsfest und besinnliche Feiertage.

    Mit besten Grüßen,
    Karl Gruber

  • #77

    Anneliese (Mittwoch, 13 Dezember 2023 13:49)

    Ich wünsche meinem Landsmann alles erdenklich Gute und viel Kraft. Er zeigt uns vor, was alles möglich wäre, um der Umwelt und Natur Gutes zu tun.

    Toi toi toi

  • #76

    Clara Wannerer, 3485 Sittendorf (Samstag, 09 Dezember 2023 16:13)

    Es ist völlig unbegreiflich, wie hier vonseiten der Bürgermeisterin argumentiert wird. Anstatt die Chance zu nutzen und ein Vorzeigeprojekt hinsichtlich erneuerbarer Energie zu fördern, wird hier nur die reinste Schikane betrieben. Anif hätte die Möglichkeit sich als fortschrittliche Gemeinde zu positionieren. Leider sind hierfür aber nicht genügend innovative Menschen an den Schalthebeln. Sehr traurig, aber leider sinnbildlich für das verkrustete politische Denken mancherorts.

  • #75

    Elfi Kreil (Dienstag, 05 Dezember 2023 17:42)

    Ich bin die Nachbarin von Herrn Resch. Sein Vorzeigemodell, wie es gehen könnte, ohne Fremdstrom durchzukommen,
    zeigt dieses Bild sehr anschaulich.
    Ich denke, dass es kein Argument gegen dieses anschauliche PV-Modell gibt.
    Das Ortsbild leidet ? Am Rand von Niederalm, abseits gelegen, gibt dies sehr anschaulich wider, was möglich wäre.
    Eine Ausnahmegenehmigung heisst ja nicht, dass sich an anderen Gesetzen etwas ändert. Es ist ein sehr interessantes Anschauprojekt und für jeden Stromautarken sehr interessant.

  • #74

    DDr. Trießnig, Elsbethen (Dienstag, 05 Dezember 2023 15:49)

    Als ich gestern Morgen aus dem Fenster schaute, schien die Sonne. Der Schnee glitzerte und funkelte am Dach des Nachbarn. Im Sommer hatte er dort eine PV-Anlage montieren lassen. Unter der herrlichen weißen Schneedecke kann man jetzt die Konturen erkennen, wo die Module wahrscheinlich sind. Strom liefert diese Pracht freilich nicht.

    Wir leben in einem Land wo es Winter gibt. Wo die Sonne sehr flach auf den Boden trifft. Und wo der zu allem bereite Vizekanzler gerade im „Ö1 Journal zu Gast“ seinen Traum vom „Grünen Stahl der VÖST“ erzählt. Er möchte das mit Windkraft schaffen und riesige Betonsockel in die Erde gießen in Wäldern, auf Almen, in Auen und auf den Wiesen sowieso. Und damit ist ihm ganz offensichtlich sehr klar, dass Klimaschutz mit Umweltschutz nichts gemein hat und die vormals großen Ziele der Grünen wegen der großen Ziele der Grünen heute keinen Wert mehr haben.

    Bei diesem Massenopfer der Umwelt nimmt sich doch im Vergleich dazu die Verteidigung des Ortsbilds durch Frau Bürgermeisterin Gehmacher-Leitner geradezu als Bagatelle aus. Zumal diese ja rein persönlich ist und den meisten Menschen die PV-Anlage von Herrn Resch recht gut gefällt oder davon in ihrem ästhetischen Empfinden zumindest nicht gestört werden.

    Sehr geehrter Herr Resch! Sie sind kein Rebell, Sie schaffen Zukunft! Es braucht Menschen wie Sie, und es hat sie immer gebraucht! Wo stünden wir ohne diesen Forscherdrang, der trotz aller Gegenwehr immer einer großen Vision folgt? Wo wäre der Fortschritt?

    Die Erde wäre immer noch eine Scheibe. So flach wie das Dach des Nachbarn, wo die PV-Anlage unter dem Schnee stromlos, dafür aber schön in der Sonne glitzert ...

  • #73

    Familie Hofbauer, Oberalm (Dienstag, 05 Dezember 2023 09:57)

    Die PV-Anlage von Michael Resch ist ein Vorzeigeprojekt, da es uns zeigt, wie wichtig es ist, die Module so anzubringen, dass auch die Wintersonne ertragreich genutzt werden kann. Gerade in den Wintermonaten ist es von zentraler Bedeutung die wenigen Sonnenstunden im Sinne der Klimaziele ertragreich zu nutzen.

    Mit Bescheid von Frau Bürgermeisterin Gehmacher-Leitner der Gemeinde Anif/Niederalm ist Herr Resch dazu aufgefordert 20 der 24 Module wieder abzubauen, da das Ortsbild beeinträchtigt wird.
    Es stellt sich in diesem Zusammenhang die Frage, wie das schützenswerte Ortsbild von Anif/Nideralm durch Frau Gehmacher-Leitner definiert wird. Wie sehen die Bestimmungen beim Ortsbild konkret aus oder handelt es sich um ein willkürliches Instrument von Frau Gehmacher-Leitner, um das Vorzeigeprojekt für saubere, erneuerbare Energie zu verhindern?

    Die Gemeinde Anif/Niederalm tituliert sich darüber hinaus als „Energieeffiziente e5-Gemeinde“. Wenn die Gemeinde diesen Anspruch erhebt, dann hat Frau Bürgermeisterin Gehmacher-Leitner entsprechende Vorzeigeprojekte zu fördern und nicht zu verhindern.

    Lieber Herr Resch, bitte lassen Sie sich durch die Bescheide der Gemeinde nicht davon abhalten an Ihrem Vorzeigeprojekt für saubere, erneuerbare Energie festzuhalten. Als Gesellschaft müssen wir alle Anstrengungen unternehmen, um die Energiewende zu schaffen – dazu brauchen wir vor allem das private Engagement von Pionieren. Wir wünschen Ihnen viel Kraft und Durchhaltevermögen!

  • #72

    CHRISTINE LEOBACHER, 5300 Hallwang (Sonntag, 03 Dezember 2023 17:29)

    Lieber Herr Resch
    Sehr geehrte Behörden.

    So ein wirklich tolles Projekt wie das Ihre, welches sogar mit einem Solarpreis ausgezeichnet wurde,
    derart zu bearbeiten, und sogar mit Abriss zu drohen ist für mich eine bodenlose Frechheit.
    TRAURIG, dass die“ “Klimagemeinde“
    Anif anscheinend keine Ahnung von Klimaschutz hat, denn Energieautark zu sein ist aus meiner Sicht doch das allerbeste für die Umwelt und gleichzeitig wurde altes Material das Sperrmüll war wiederbelebt und somit Recycelt !!
    Die Optik find ich absolut Modern denn Module als Schattenspender einzusetzen, genialer gehts nicht.
    Somit sind sie sogar mehrfach genutzt !
    Liebe Behörden, für mich ist dieses Projekt absolute Weltklasse und die Gemeinde ANIF sollte stolz auf einen Mitbürger wie Herrn Resch sein!!
    Das ist meine Meinung, DANKE .
    Mit freundlichen grüßen.

  • #71

    Maria (Donnerstag, 30 November 2023 22:20)

    Man kann sich nur wundern, gibt es noch so etwas wie Haus verstand und menschliche Vernunft? Das Projekt ist toll in jeder Hinsicht, auch optisch. Was sagt die Nachhaltigkeit dazu? wenn man Neues, Sinnvolles, Energiesparendes, Autarkes, Fortschrittliches, Beispielhaftes abreissen soll, nur weil ein Papier das vorgibt?

  • #70

    Franz Haberz (Donnerstag, 30 November 2023 18:46)

    Sieht doch ästhetisch aus .
    Könnte es sein das Neid die ausschlaggebende Rolle spielt ?

  • #69

    Helga Wannerer, MA, Krems, NÖ (Donnerstag, 30 November 2023 16:20)

    Niemals hätte ich mit der Durchsetzung des Abrissbescheides für dieses tolle Projekt gerechnet. Vielmehr hatte ich gehofft, dass die Behörde bzw. Bürgermeisterin zur Einsicht kommt. Das Argument der Ortsbildverschandelung ist wirklich lächerlich, das ist doch wohl nur für historische Stadtkerne oder dergleichen angebracht, und selbst dort gibt es oft seltsame 'Auswüchse'! Jedenfalls in der Umgebung des Hauses von Herrn Resch gibt es ja meiner Meinung nach gar kein 'Ortsbild', die Häuser sind ohnehin bunt zusammengewürfelt. Umso unverständlicher ist deswegen der Abrissbescheid. Wenn das Ortsbild das einzige Argument ist, sieht es nur noch nach arroganter engstirniger Willkür aus. Energieversorgung ist doch beinahe täglich Thema in allen Medien - das kann doch nicht einmal eine Behörde mehr ignorieren?!

    Ich hoffe, dass doch noch eine Aufhebung des Bescheides erfolgt und dieses tolle Projekt bestehen bleiben darf!

  • #68

    Helmut Groller 8200 Hofstätten (Donnerstag, 30 November 2023 09:02)

    Sehr geehrter Herr Resch,
    Tolles Projekt so etwas fällt unseren unzähligen Firmen und sogenannten Energieexperten natürlich nicht ein. In jeder Gemeinde werden Häuser nebeneinander in unterschiedlichen baustylen gebaut sieht furchtbar aus aber da interessiert das ortsbild keinen. Typisch für unsere verlogene Politik von kommunal bis hinauf zur EU.
    Kg
    Helmut Groller

  • #67

    Anita Pernkopf (Dienstag, 28 November 2023 15:50)

    Hab mich sehr gefreut, als Herr Resch den Solarpreis 2023 bekommen hat. Dass er nun dafür ein Abrißbescheid von der Gemeinde Anif erhalten hat, ist für mich nicht nachvollziehbar, eine voll funktionierende und effiziente, mit dem Solarpreis ausgezeichnete Anlage ...

  • #66

    Kendlbacher/Barth Salzburg (Dienstag, 28 November 2023 10:46)

    Lieber Michael,
    gratuliere zu deiner Auszeichnung!
    Leider passt diese "Mega Anlage" nicht ins Ortsbild, so die e5 Gemeinde Anif. In Zeiten wo alles extrem forciert wird (Windräder, Handymasten (Aufrüstung), 380 KV) und es egal ist ob und wie die Umwelt zerstört wird, damit die Ziele....??? erreicht werden, ist es unverständlich das die Gemeinde Anif einen Pionier wie dich, mit so viel Einsatz und auch beträchtliche Kosten Energie autark zu werden, schikaniert. In anderen Bundesländern wäre das alles kein Thema.
    GlG Maria und Heinz

  • #65

    Siegmund Schachinger (Montag, 27 November 2023 08:27)

    Hallo Michael, da komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Eine solch tolle PV Anlage ausgezeichnet mit Österreichischen Solarpreis 2023 per Bescheid zum Abriss verurteilen, das gibt’s scheinbar nur in Anif. Ich empfehle Dir sofortige Kontaktaufnahme mit dem ORF Team von Dr. Resetarits beim Bürgeranwalt. Jeden Samstag um 18.00 h auf ORF 2. Die haben schon Erfahrung mit unglaublich unsinnigen Entscheidungen von Behörden und haben da schon einiges wieder auf Schiene gebracht. Vor einigen Monaten habe ich einen Bericht zu dem gleichen Thema in Melk da gesehen. Ich weiss aber nicht wie es da weitergegangen ist. Ich schick dir die Emailadresse und Tel. Nr. von einem Redakteur per WhatsApp. Ich hätte auch Kontakte zurORF Sendung KONKRET. Liebe Grüße. Siegmund

  • #64

    LUDWIG Eidenhammer (Sonntag, 26 November 2023 10:32)

    Gratulation zu Eurem Forschungsprojekt. Ja ich war kurz mal in Anif und muss sagen, ja der Maximarkt passt einfach so wunderschön in das Ortsbild von Anif und die Kreisverkehre, ja und die vielen Straßen. schöner gehts nicht. Was habt ihr nicht eine wunderbare Gemeindevertretung. Ja im Breich der erneuerbaren Energien erlaube ich mir ein KOSTENLOSES Seminar für GemeindemitarbeiterInnen anzubieten. Hier sehe ich noch massiven Aufholbereich. Da schlage ich eine Exkursion nach Deutschland vor und zwar auch in so schöne Anifgemeinden und siehe da, da ist im Kopf etwas passiert. Was man nie für möglich gehalten hat weil ja ANDERS darf jetzt sein.

    Liebe Gemeindemitarbeiterinnen und EntscheidungsträgerInnen der Gemeinde Anif, darf ich euch anbieten eure Bauvorschriften zu überarbeiten. MORGEN werdet ihr glücklich darüber sein. Mit sonnigen Grüßen Ing. LUDWIG EIDENHAMMER Konsulent für Umwelt des Landes OÖ.

  • #63

    Roswitha Emberger-Prossegger (Samstag, 25 November 2023 22:35)

    Es ist unglaublich das Gemeinde Anif Michael Resch zum Abriss seiner PV Anlage nötigt wo es doch der Energiekrise entgegenstehen.Ich hoffe das die Gemeinde Anif das würdigt wenn jemand so ein Projekt auf die Füße stellt.Ich Stimme voll gegen den Abriss. Emberger-Prossegger Roswitha Wagnergasse 124 5733 Bramberg

  • #62

    Ingrid Langegger-Laimer (Samstag, 25 November 2023 21:46)

    Ich würde sagen ein Projekt der Zukunft. Bei all den Warnungen und möglichen Gefahren der Zukunft, von denen man hört, kann es eigentlich nur als Witz bezeichnet werden, ein solches Projekt nicht zu unterstützen. Black out und dergleichen, welche Lösungen bietet die Politik? Hier wäre jemand, der es wirklich verstanden hat und was macht die Politik, sie schaut weg, ist für neue Lösungswege nicht offen, anstatt zu unterstützen. Kaum zu glauben, aber leider wahr.

  • #61

    Sabine Brunner-Kumaus, 5020 (Samstag, 25 November 2023 19:58)

    Lieber Michi,
    ich finde es furchtbar, dass einem Menschen mit Hirn in Punkto Innovations- und Forschergeist so in die Suppe gespuckt wird! Wen oder was bräuchte es denn rechtliche Rahmenbedingungen auszugestalten um eine machbare Lösung für die nachweislich beste Nutzung einer autarken PV Anlage im Privatbereich umsetzen zu können? Wäre nicht auch den vielen anderen gleichdenkenden Menschen damit geholfen, würde in Salzburg das was in anderen Bundesländern schon längst möglich ist auch erlaubt? Sehr traurig, dass in dem Mini-Österreich so viele unterschiedliche Ländergesetzte bestehen und dadurch Pioniergeist des Einzelnen nicht gefragt ist. Michi- ich halt zu dir und kämpfe mit, herzliche Umarmung, Bine

  • #60

    Georg Rest Rif (Samstag, 25 November 2023 19:49)

    ... alle sprechen vom Klimaschutz, die Welt geht unter und die machen sich Gedanken um die Optik .... geht's noch... ?

  • #59

    Nindl Thomas (Samstag, 25 November 2023 19:04)

    Hallo!
    Ich frage mich , mit was eine Gemeinde diesen Bescheid durchsetzen will? Welche Firma soll mir meine solarplatten auf meinem Dach auf meinem grund , abbauen???? Besitzstörung wird da keiner begehen! Bzw. Zählt höher! Und selbst wird doch kein Mensch so dumm sein, das abzubauen! Meine Einschätzung! Mfg Thomas nindl!

  • #58

    Manuela Hofer (Mittwoch, 22 November 2023 19:33)

    Ich finde es gibt hässlichere Bauten als dieses liebevoll, durchdachte, energieautarke Haus!
    Photovoltaikanlagen sollen auf jeden Fall so gebaut werden, wie sie am gewinnbringendsten arbeiten!

  • #57

    Huber, Anton (Dienstag, 21 November 2023 14:59)

    Lieber Michi,
    ich helfe Dir gerne. Bin bis 2.12.2023 im Lande.
    Toni Huber
    Waldweg 6
    83417 Kirchanschöring

  • #56

    Manfred Heindl, 9220 Velden am Wörthersee (Montag, 20 November 2023 22:58)

    Hallo Michi, Grautalation zu Deiner Auszeichnumg, eigentlich unglaublich welchen Probleme man Dir bereitet. natürlich gibts Bauvorschriften.,.aber gerade in der heutigen Zeit sollte man einiges überdenken um die Energieknappheit in den Griff zu belommen. Ein Abrißbescheid ist da wohl die schlechteste Lösung.Du hast meine volle Unterstützung , habe ja selbst einen PV Anlage die Haus und Auto voll mit Eigenstrom versorgt. Halte die Daumen daß sich Alles zum Guten wendet. Lieber Grüße Manfred

  • #55

    Simone Mü (Montag, 20 November 2023 22:55)

    Gratulation für diese tolle Anlage, für mich ist das auch optisch ein echter Hingucker und eine tolle Lösung. Die Wohlstandgesellschaft lässt grüßen wenn ein solches Objekt wieder abgebaut werden soll. Leider ist die Energiewende nur eine Pseudo-Energiewende.

  • #54

    Oliver Anderiasch (Montag, 20 November 2023 11:55)

    Lieber Herr Resch,
    Gratulation zum österreichischen Solarpreis. Ich wünsche Ihnen und Ihrem PV Projekt alles Gute und hoffe, dass Ihre Auseinandersetzung gegen die Politik kein Kampf gegen Windmühlen ist.

  • #53

    Ing.Christian Preinfalk - Pune / Indien (Montag, 20 November 2023 06:31)

    Also wenn ich hier in Indien unseren Vertragspartnern und der indischen Regierung positive Beispiele und Möglichkeiten aufzeigen will, muß ich praktisch auch erklären, warum derartige Forschungen und Möglichkeiten in Europa immer weniger entwickelt werden können, weil regional mit unsinnigen Entscheidungen, welche völlig im Gegensatz zu gesundem Haus- Menschen- und Sachverstand stehen, torpediert und unterbunden werden.
    Hier in Indien, mit 1,4 Mrd. Menschen und einer mehr und mehr auf erneuerbare und nachhaltige Energieherstellung und Umwandlung fokussierte Gesellschaft (in Übereinstimmung mit der Energiestrategie von Indien durch Dr. Saraswat und dem staatlichen Thinktank "Niti Aayog") wird es damit immer schwerer Österreich als Vorreiter und Know Howträger zu kommunizieren. Derartige Aktionen der Regionalpolitik und der Landes- und Bundespolitik richten sich ausschließlich gegen echten Fortschritt, die Menschen, welche engagiert nach Verbesserungen streben und eben gegen die Monopolwirtschaft von staatlich kontrollierten Firmen, wie den Energierzeugern und Vertreibern, richten und individuelle Insellösungen aufzeigen und allgemeinen Fortschritt ermöglichen.
    Was kann man dazu auch noch sagen, außer vielleicht - denken hilft und es ist ist nie zu spät, um augenscheinlich falsche Entscheidungen zu revidieren.
    Auf alle Fälle - Alles Gute - und vielleicht doch auch ein Einlenken der Regionalpolitik (man hat ja immer auch "Ermessensspielräume" - welche derzeit leider negativ für das beeindruckende Vorzeigeprojekt von Herrn Resch ausgelegt werden) und ein weiteres internationales "Aushängeschild" für Forschung und Entwicklung aus Österreich, bzw. Salzburg.

  • #52

    Karl Huber Kössen (Samstag, 18 November 2023 21:05)

    Lieber Michi,
    Deine Erfahrungen mit dem trägen obrigkeitshörigen Behördengeist sind sicher kein Einzelfall, lassen jedoch für Dein Projekt den Rückschluss nicht nur auf einen Behördenhort besonderer Inkompetenz, sondern auch deftiger Arroganz gepaart mit typischer Wohlstandsdekadenz zu. Über den Tellerrand bis ans angrenzende Oberösterreich zu schauen geht sich für diese Kleingeister schon nicht mehr aus - oder folgen sie brav untergeben ganz anderen Vorgaben?
    Es zeigt in Deinem Fall ein Gedankengut, wie es von jedem zentralistischen System im Endstadium ausgeht, so wie das die Geschichte immer und immer wieder zeigt. Caligula mit Incitatus lässt grüßen.
    In einem solchen Zustand ist von Hausverstand und betriebswirtschafltichen Denken in den warmen Behördenstübchen nichts mehr viel übrig, Gesetze und Verordnungen bestimmen das Handeln. Moral ist vielfach durch Korruption ersetzt worden. Das geht solange gut, bis diejenigen, die ihnen bisher ihren Lebensunterhalt bezahlt haben, ausgebeutet sind und nicht mehr können, unter der Last des parasitär gewordenen Molochs zusammenbrechen.
    Es sind die Pioniere wie Du, die jedesmal wieder aus dem hinterlassenen Trümmerhaufen erneut Wohlstand und Weiterentwicklung für die Gemeinschaft ermöglichen.
    Vielleicht lernen wir dieses Mal, wie wir aus diesem Hamsterrad rauskommen, das wir alle (auch die Behörden Mitarbeiter) für einige wenige andere unablässig drehen, ohne weiter zu kommen?
    Viel Erfolg und möge gesunder Menschenverstand die behördlichen grauen Zellen erleuchten.
    Herzliche Grüße, karl

  • #51

    Katrin Gschwandtl (Donnerstag, 16 November 2023 00:11)

    Lieber Michi!

    Danke für deinen großen Mut und dein Durchhaltevermögen.
    Ich gratuliere dir von Herzen für die Auszeichnung deiner genialen Anlage.
    In Wahrheit braucht unser Land viel mehr Pioniere wie dich, die soviel Herzblut und Energie in solche beachtlichen Projekte stecken.

    Für mich persönlich ergibt es keinen Sinn, eine bestens funktionierende autarke Anlage, welche mit dem Solarpreis ausgezeichnet wurde, per Bescheid abreissen zu lassen und das nur aufgrund eines veralteten Gesetzes welche die aktuellen Gegebenheiten in keinster Weise berücksichtigt (Energieknappheit, Klimawandel, ...). Stattdessen sollte die Gemeinde stolz sein und diese Forschungsanlage unterstützen.

    Meiner Meinung nach, sind in Zeiten wie diesen besonders innovative Lösungen dringend notwendig und sollten von offizieller Stelle unterstützt und gefördert werden.

  • #50

    Sepp Gschwandtl, Lend (Mittwoch, 15 November 2023 23:23)

    Lieber Michi, ich möchte dir herzlichst zu deiner Auszeichnung gratulieren.
    Ich danke dir für deinen unermüdlichen Einsatz und dein Engagement.

    Offen gesagt, fehlen mir zu diesem Abrissbescheid die Worte.
    Ich bin enttäuscht über soviel Unverständnis seitens der Gemeinde.

    Mir ist es unerklärlich, wie man die technisch notwendige Ausrichtung der Module (optimal für den Ganzjahresbetrieb geeignet und für den Winterbetrieb unerlässlich) nur auf die Optik reduziert.

    In Zeiten der Energiekrise, in der die Energiepreise durch die Decke gehen und laufend über Blackouts/Brownouts gewarnt wird, sollte eine funktionierende autarke Anlage gefördert werden anstatt sie demontieren zu lassen.

    Für mich stellt sich nun hier die Frage, ob Autarkie, innovative erneuerbare Energiegewinnung sowie Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen überhaupt erwünscht sind?